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Bühnenbild und Kostümbild
set + costumes    
für Performance, Tanz und Theater
and others





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The Ocean is closed
Cassandra has turned I
Cassandra has turned II
Creation (Pictures for Dorian)
What they want to hear
Stripp
La Fille
Memori
Harrende Räume und trotzende Menschen
Baracke und Blumenwalzer
Der Block
Im toten Winkel I 
Western Society
Affinity
Zeiten II
The Lion and the Dragon
The Nearest Exit
Wurm und Kalb
Be Johanna
Rapunzel 
Menschen + Orte
Turandot 
High
Fräulein Julie
Gegenwart der Ängste 


Premiere ︎ Mai 2018, HAU2, Berlin
Weitere Termine
︎ Mai 2018,
Brighton Festival, Brighton, UK

︎ Juni 2018,
LIFT Festival, London, UK


︎ Juni 2018,
Schauspiel Leipzig, Leipzig


︎ August 2018,
Biennale, Wiesbaden


︎ September 2018,
Theater Rotterdam, NL


︎ Oktober 2018,
redcat theater, Los Angeles, USA


︎ November 2018,
HAU2, Berlin


︎ Dezember 2018,
Schlachthaus, Bern, CH


︎ Gob Squad Tour Dates

︎English online review on Trendfem about the London premiere of CREATION 

︎English online review on LondonTheatre1.com about the London premiere of CREATION
TITLE
CREATION
(Pictures for Dorian)
︎ Realisation Set

„Den Zuschauer, nicht das Leben, zeigt die Kunst im Spiegelbilde.“
Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde

Die Künstler*innen des Gob Squad Arts Collective, die seit nunmehr 25 Jahren die Theater der Welt bespielen, sind in einem Alter angekommen, das sie getrost als „middle aged“ bezeichnen, und noch besteht kein Verlangen danach, die Bühne zu verlassen. In Creation (Pictures for Dorian) treffen sie auf eine Gruppe lokaler Performer*innen der jeweils älteren und jüngeren Generation. Ihr Ziel? In und hinter den Spiegel der Eitelkeiten zu blicken und gemeinsam nach Antworten auf Fragen von Schönheit, Moral, Altern und Macht zu suchen – und spielerisch zu hinterfragen, warum sie alle so sehr den Blick der Öffentlichkeit begehren.

Das Projekt ist inspiriert von Oscar Wildes Romanfigur Dorian Gray, der in den Bereich des Göttlichen eingreift: Ein verwunschenes Porträt altert anstelle seiner selbst und zeigt die Spuren moralischer Fehltritte. Dorian dagegen bleibt ewig jung, schön und makellos – zahlt dafür jedoch mit seiner Seele. Gob Squad vermuten, dass ein Teil von Dorian in uns allen steckt.  

„Creation“ oder Schöpfung ist das Reich von Göttern und Künstler*innen, die durch eigenen Willen und mit bloßen Händen Schönheit (er)schaffen. Aber wer bestimmt, was schön ist? Und welche verborgenen Machtmechanismen wirken in der Dreiecksbeziehung zwischen Künstler*in, Kunstwerk und Betrachter*in


Konzept und Regie: Gob Squad

Performance: Gob Squad (Johanna Freiburg, Sean Patten, Sharon Smith, Berit Stumpf, Sarah Thom, Bastian Trost, Simon Will) und die Berliner Gäste: Christopher Adams-Cohen, Rojin Anousha, Beatrice Cordua, Parisa Madani, Dietrich Novak, Naomi Odhiambo, Dieter Rita Scholl und Susanne Scholl

Sounddesign: Sebastian Bark, Jeff McGrory
Videodesign: Miles Chalcraft
Kostüme: Ingken Benesch
Set Realisation: Lena Mody
Lichtdesign und Technische Leitung: Chris Umney
Dramaturgie und Produktionsleitung: Christina Runge

Produktion: Gob Squad und HAU Hebbel am Ufer. Entwickelt mit Unterstützung der Center Theatre Group, Los Angeles, CA. Koproduktion: Münchner Kammerspiele, Schauspiel Leipzig, Wiesbaden Biennale, Schlachthaus Theater Bern, LIFT London, Brighton Festival und Attenborough Centre for the Creative Arts. Ein Imagine 2020 (2.0) Projekt, mit Unterstützung durch das Creative Europe Programme der Europäischen Union und Förderung durch den Arts Council of England.

Gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Gob Squad Arts Collective erhält institutionelle Förderung im Rahmen des Konzeptförderungszeitraumes (2015-2019) des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.




F ︎ alle David Baltzer/bildbuehne.de, außer vorletztes Bild: Caris Lavin 



Pressestimmen

︎

Narzissmus, Künstlerdekadenz, Blumengebinde im Ikebana-Stil, all das sind Motive, die in „Creation“ anzitiert und wieder fallen gelassen werden. Je länger der Abend dauert, desto stärker wird er. Zu den besten Passagen zählen die Erinnerungen der Schauspielerin Susanne Scholl, die aus den Theatertagen ihrer Jugend mit ihren ganz eigenen Idealen von weiblicher Schönheit (und weiblichem Gehorsam) berichtet.
Patrick Wildermann, Tagesspiegel, 09.05.2018


Gob Squad heben „das Leben in ihrer Kunst, die Kunst im Leben und das Sprechen darüber auf eine neue Meditationsstufe performativer Komplexität (…) Abbilder? Nein, nie und doch immer. Die Tableaux vivants rappeln sich vom Albernen zum Komplexen, vom Kitschigen zum Nackten. Naiv ist das erst, aber am Ende weit und groß.“
Doris Meierhenrich, Berliner Zeitung, 07.05.2018.


"Beginning with impromptu portrait drawings handed to audience members and immediately followed by Ikebana, harmonious Japanese flower arranging, Creationis comprised of a series of highly accomplished and short-lived artworks made live on stage and accompanied by spoken commentaries or reflections on the act of looking, the conception of beauty, and the relationship between artist, object, and viewer.

Such is the acuity of the observations, at times Creation resembles an episode of John Berger’s Ways of Seeingor one of the BBC Reith Lectures given by a prominent artist or art historian. The constantly fluid stage design of Lena Mody and ever-changing mise en scène, using mirrors, frames, screens, flowers, and multiple costume changes, for example, invites the audience to question their own preconceptions about art and beauty, offering them multiple viewing points, often of the same image – something particularly facilitated by the highly skilled use of video cameras and live projection. (...)Creation, then, is a beautiful whirlwind of interconnected but transient artistic set pieces that combine to make a truly stunning piece of performance theatre."
Ben Miller, Review of Creation (Pictures for Dorian) Lift 2018 | Southbank Centre / londontheatre1.com





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