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Bühnenbild und Kostümbild
set + costumes    
für Performance, Tanz und Theater
and others





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The Ocean is closed
Cassandra has turned I
Cassandra has turned II
Creation (Pictures for Dorian)
What they want to hear
Stripp
La Fille
Memori
Harrende Räume und trotzende Menschen
Baracke und Blumenwalzer
Der Block
Im toten Winkel I 
Western Society
Affinity
Zeiten II
The Lion and the Dragon
The Nearest Exit
Wurm und Kalb
Be Johanna
Rapunzel 
Menschen + Orte
Turandot 
High
Fräulein Julie
Gegenwart der Ängste 
Premiere
︎ Oktober 2017, HAU1, Berlin

Weitere Termine
︎ November 2017,
Romaeuropa Festival, Rom

︎Dezember 2017,
Münchner Kammerspiele, München


︎ She She Pop Kalender
TITLE
THE OCEAN IS CLOSED
︎ AUSSTATTUNG

She She Pop und zeitkratzer spielen Konzert: Geheimnis, Ordnung und Ozean. Sie feiern die Musik und das Spiel an sich.

Das Spiel - sagt Huizinga - ist eine freie Handlung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen in Zeit und Raum nach freiwillig angenommen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird. Es hat sein Ziel in sich selber und wird begleitet von einem Gefühl der Spannung und Freude. Es ruft Gemeinschaftsverbände ins Leben, die ihrerseits sich gern mit einem Geheimnis umgeben oder sich durch Verkleidung von der alltäglichen Welt abheben.

In „The Ocean is Closed“ beobachten das Musikensemble zeitkratzer und das Performancekollektiv She She Pop einander über die eigenen Gattungsgrenzen hinweg. Sie werfen einen faszinierten Blick auf die exotischen Kollegen: Fremde Augen und Ohren interessieren sich für andere Dinge, stellen die richtigen falschen Fragen, missverstehen die Absprachen und übertreten grundlegende Gesetze.

von und mit: Sebastian Bark, Lisa Lucassen, Ilia Papatheodorou von She She Pop, sowie Biliana Voutchkova (Violine), Nora Krahl (Violoncello), Elena Kakaliagou (Horn), Hilary Jeffery (Posaune), Reinhold Friedl (Klavier), Maurice de Martin (Perkussion) von zeitkratzer.
Konzept und künstlerische Leitung: Sebastian Bark, Reinhold Friedl, Lisa Lucassen
Ausstattung: Lena Mody
Ton: Robert Nacken
Licht: Andreas Harder
Dramaturgie: Arved Schultze
Künstlerische Mitarbeit: Fanni Halmburger
Produktionsleitung: Michal Libera



Eine Produktion von She She Pop und zeitkratzer in Ko-Produktion mit HAU Hebbel am Ufer, Münchner Kammerspiele, Festival Romaeuropa. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.




F ︎ Benjamin Krieg



Pressestimmen
Kritiken zur Premiere in Berlin
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Kritik theater heute 12/2017

"Männerpose versus Frauenpower, Disziplin versus Freigeist, Virtuosität versus scheinbarer Dilettantismus. She She Pop umspielen in der Kommentarspur vertraute Koordinaten ihres Kunstschaffens. Mit allem Willen zur Selbstbeschämung und zum schelmischen Konter. Da triumphiert Schlagzeuger Maurice de Martin eben noch mit einem aberwitzig rasanten Drum-Solo, nur um sogleich auf ein seltsames Kugelmonster und seine Schwestern zu stoßen, die das "männliche Genie" garstig verlachen. (…) Es gibt unendlich starke Szenen wie die Fürbitten zur Einstimmung auf eine Philip Glass-Adaption. (…) Bis kurz vorm Finale Sebastian Bark nach der Posaune greift und in einer kleinen Miniatur vom Großen und Ganzen dieses Abends und dieser Theaterkunst kündet: Da wagt es einer, der ehrbare Dilettant, steht leicht gebeugt, aber nicht kümmerlich, lässt sich noch instruieren von den Könnern und bringt dann herzzerreißend schräge Töne hervor, die eigentlich ganz gut ins disharmonische Klanggefüge des übrigen Stücks passen. Und einen unvergesslichen Satz hat er auch noch, ehe er bläst: "Ich will nicht üben. Ich will spielen."
Christian Rakow, Nachtkritik, 27.10.17


(…) Laut und lustvoll.
Kathrin Pauly, Berliner Morgenpost, 30.10.2017

Der Clash der Kulturen zwischen She She Pop und Zeitkratzer ist deshalb so unterhaltsam, weil er von beiden Seiten dialektisch ausgebreitet wird. (…)
She She Pop und Zeitkratzer wechseln zwar die Perspektiven, man muss, wer hätte das bei den Performer*innen gedacht, von Einfühlung sprechen. Aber als die Musiker*innen «Music in Fifths» von Philip Glass spielen, einen rhythmischen Drill sondergleichen, erscheinen die She Shes in Bastkostümen, die größmögliche Distanz zum europäischen Geniekult anzeigen. Wie um diese Ferne zum Kunsthandwerk im Werk der Performancegruppe zu beweisen, gelingt es den Musiker*innen von Zeitkratzer mühelos, den typischen She-She-Pop-Ton anzunehmen: kühl, leise, eher ernst, aber auch selbstironisch.
Tobi Müller, Theater heute, 12/2017


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